März 2016

März: Ball im Luftstrom

Material: Fön, Tischtennisbälle, andere leichte Gegenstände

So geht es:
- Der Fön wird auf einer Kaltstufe angestellt.
- Ein Tischtennisball wird in den Luftstrom geworfen oder gelegt.

Durchführung:

Foto 1

Der Tischtennisball wird im Luftstrom „gefangen“ gehalten.

 

Foto 2

Wir legen erst den Ball auf den Fön …

 

Foto 3

… und stellen ihn dann an. Das funktioniert also auch!

 

Foto 4

Wir drehen den Fön zur Seite – der Ball bleibt im Luftstrom!

 

Foto 5

Es schweben sogar 2 Bälle im Luftstrom!

 

Foto 6

Wir schaffen es, auch 3 Bälle „gefangen“ zu halten!

Erklärung:
Der Ball wird im Luftstrom des Föns „gefangen“ gehalten. Nicht nur, dass er stabil über dem Fön schwebt, man kann den Haartrockner sogar leicht schräg stellen, und der Ball wird dennoch im Luftstrom gehalten. Hier hilft uns der sogenannte Bernoulli-Effekt.
Je schneller unsere Fönluft strömt, desto niedriger ist an dieser Stelle der Luftdruck. Das heißt, in der Mitte der Luftströmung des Föns herrscht der niedrigste Druck. Damit wird alles, was nicht niet- und nagelfest ist, in die Mitte der Strömung angesogen.

Übrigens: Der Entdeckung des Schweizer Mathematikers Daniel Bernoulli (1700 – 1782) verdanken wir es, dass wir heute so viele Fluggeräte bauen können. Denn beim Fliegen spielen seine Erkenntnisse eine wesentliche Rolle.