April 2016

April: Die singenden Luftballons

Material: 3 Luftballons, 10-Cent-Stück, 20-Cent-Stück, 1-€-Münze

So geht es:

-       Schiebe die drei Geldstücke nacheinander vorsichtig in drei verschiedene Luftballons!

Achtung: Du darfst die Ballons dabei nicht beschädigen!

-       Puste die Luftballons auf und knote sie zu!

-       Drehe dann jeweils einen Ballon nur mit der Hand im Kreis, als würdest du mit ihm rühren!

Durchführung:

Foto 1Wir blasen die Luftballons mit den Münzen auf.

Foto 2 Geschafft!

Foto 3Der Ballon mit der 20-Cent-Münze wird gedreht.

 

Foto 4 Rätsel – Welche Münze macht welches Geräusch?

Foto 5 Versteckte Geldstücke in den Luftballons

Erklärung Die singenden Luftballons:

Zuerst rutschen die Geldstücke flach durch den jeweiligen Ballon. Wenn man ihn aber schneller dreht, rollen die Münzen hochkant an der Innenseite entlang. Dabei fangen sie an zu „singen“, d.h. sie geben einen Ton von sich, der sich je nach Geschwindigkeit in der Höhe ändert.

Die Geldstücke richten sich mit Hilfe der Zentrifugalkraft oder Fliehkraft auf und rotieren dabei am liebsten um ihre Hauptsymmetrieachse. Diese Kraft drückt einen Körper, der sich auf einer krummen Bahn bewegt, nach außen.

Die Geräusche dabei entstehen durch die Zähne der jeweiligen Münzen, die beim Rollen auf die Luftballonhaut schlagen. Ein 20-Cent-Stück erzeugt tiefe Töne, weil es weniger Zähne hat als ein 10-Cent-Stück. Eine 1-€-Münze erzeugt einen hohen, aber leisen Ton, weil sie zwar viele Zähne, die aber wesentlich kleiner sind, hat.

 

Übrigens: Diese Zentrifugalkraft kann man an vielen Stellen im Alltag spüren.

Beim Autofahren wird man in steilen Kurven an die Außenwand des Fahrzeugs gedrückt.

Auf Achterbahnen oder anderen Fahrgeschäften auf Jahrmärkten kann man die Fliehkraft ebenfalls spüren. Nämlich immer dann, wenn die Wagen oder Züge, die sich auf Schienen befinden, mit schneller Geschwindigkeit in eine Kurve fahren und man dabei nach außen gegen seinen Nachbarn gedrückt wird.